Nichts kommt dem Vergnügen gleich, ein Blech Ube-Madeleines noch lauwarm aus dem Ofen zu holen — mit saftiger Krume und einem tief violetten Kleid. Diese kleinen gerippten Muscheln, Wahrzeichen der französischen Patisserie, gewinnen eine ganz neue Dimension, sobald ein Löffel Ube-Pulver hineinkommt. Bei Ubedia verarbeiten wir ausschließlich die violette Yamswurzel Kinampay, angebaut auf den Visayas auf den Philippinen: eine Sorte, berühmt für ihre intensive natürliche Farbe und ihre feinen Noten von Vanille und Haselnuss. Man könnte sagen, sie war für die Madeleine gemacht. Farbstoffe sind unnötig: Der Lavendelton kommt allein von der Wurzel, und das leicht süße Aroma passt wunderbar zur braunen Butter. In dieser Anleitung finden Sie das vollständige Rezept für Ube-Madeleines, die genauen Mengen, das Geheimnis des berühmten Buckels und unsere Tipps für ein strahlendes Violett bei jedem Backgang. Ob Anfänger oder erfahrener Patissier: Diese Ube-Madeleines werden Ihre Gäste überraschen und einen einfachen Nachmittagskaffee in einen besonderen Moment verwandeln. Schürze umbinden — auf in die Küche.
Die Zutat dieses Rezepts: Ube-Pulver Natur 200 g — 16,90 € (≈50 Getränke), 100 % violette Yamswurzel, ohne Zusatzstoffe, versandt aus Aix-en-Provence innerhalb von 72 h.
Warum Madeleines mit Ube backen?
Die klassische Madeleine ist schon ein kleines Glück; die Ube-Madeleine fügt eine spektakuläre Farbe und ein mildes Aroma zwischen Vanille und Kastanie hinzu. Es ist das ideale Rezept, um Ube jenen näherzubringen, die es noch nicht kennen: Das Format ist vertraut und beruhigend, und die optische Wirkung sitzt immer. Das Ube-Pulver fügt sich in den Teig ein, ohne dessen Gleichgewicht zu stören — es ersetzt einen kleinen Teil des Mehls und bringt seinen natürlichen Farbton mit. Das Ergebnis: Madeleines, die so schön wie gut sind, perfekt für einen Geburtstag, einen Brunch oder einfach, um einen Regennachmittag aufzuhellen. Und weil die violette Yamswurzel von Natur aus wenig süß ist, behalten Sie die Zuckermenge in der Hand.
Die Zutaten für Ihre Ube-Madeleines
Für etwa 20 Madeleines — Zubereitung: 20 Min. · Ruhezeit: 1 Std. · Backzeit: 10 Min.
- 2 ganze Eier (bei Zimmertemperatur)
- 90 g Zucker
- 100 g Weizenmehl
- 2 gehäufte Esslöffel Ube-Pulver (etwa 15 g)
- 100 g Süßrambutter
- 1 halbes Päckchen Backpulver (5 g)
- 1 Prise Salz
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt (optional)
Eine letzte Zutat ist unsichtbar, aber entscheidend: die Kälte. Der Temperaturschock zwischen einem gut im Kühlschrank geruhten Teig und einem heißen Ofen gibt der Ube-Madeleine ihren charakteristischen Buckel.
Das Rezept für Ube-Madeleines Schritt für Schritt
- Schmelzen Sie die Butter bei milder Hitze, bis sie eine leicht nussbraune Farbe annimmt, und lassen Sie sie dann lauwarm werden.
- Schlagen Sie die Eier mit dem Zucker und der Prise Salz auf, bis die Masse hell wird und ihr Volumen verdoppelt.
- Sieben Sie Mehl, Backpulver und Ube-Pulver zusammen und heben Sie sie vorsichtig unter die Eier-Zucker-Masse. Der Teig nimmt sofort einen schönen violetten Ton an.
- Geben Sie die lauwarme braune Butter und die Vanille dazu und verrühren Sie alles zu einem glatten, homogenen Teig.
- Decken Sie die Schüssel ab und stellen Sie den Teig mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank (idealerweise über Nacht). Diese Ruhezeit ist das Geheimnis eines schönen Buckels.
- Heizen Sie den Backofen auf 220 °C vor. Fetten und bemehlen Sie die Madeleine-Formen, falls nötig, und füllen Sie jede Mulde zu drei Vierteln.
- Schieben Sie das Blech ein, senken Sie die Temperatur sofort auf 200 °C und backen Sie 9 bis 11 Minuten: Die Ränder sollen goldbraun sein und der Buckel gut ausgebildet.
- Stürzen Sie die Madeleines lauwarm auf ein Gitter. Ihre Ube-Madeleines sind fertig zum Genießen.
Das Geheimnis des Buckels und des natürlichen Violetts
Zwei Details machen den Unterschied. Zuerst der Buckel: Er entsteht aus dem Kontrast zwischen einem sehr kalten Teig und einem sehr heißen Ofen. Überspringen Sie also niemals die Ruhezeit und öffnen Sie die Ofentür während des Backens nicht. Dann die Farbe: Der violette Ton Ihrer Ube-Madeleines hängt vollständig von der Qualität des Pulvers ab. Ein gut konzentriertes Pulver aus violetter Yamswurzel wie die Sorte Kinampay ergibt ein klares Lavendel ohne den geringsten Zusatzstoff. Beim Backen kann die Farbe leicht verblassen — das ist normal und ein Zeichen für ein 100 % natürliches Produkt. Um Ihr Ube-Pulver richtig zu dosieren, rechnen Sie mit etwa zwei Esslöffeln pro Blech: darüber hinaus wird der Teig trocken.
Welches Ube-Pulver für Ihre Madeleines?
Der Erfolg Ihrer Ube-Madeleines beginnt beim Rohstoff. Nicht alle Pulver sind gleich: Manche sind gestreckt oder färben kaum. Das Pulver von Ubedia ist 100 % violette Yamswurzel, eine einzige Zutat, aus direktem Bezug bei Produzenten der Visayas, mit vollständiger Nachverfolgbarkeit vom Feld bis in die Tüte, Charge für Charge. Ohne Zusatzstoffe und ohne zugesetzten Zucker liefert es eine intensive Farbe und einen authentischen Kinampay-Geschmack. Wer regelmäßig backt, fährt mit der Größe 200 g am besten. Lust, andere süße Kombinationen zu testen? Das Duo Rituel (200 g Natur + eine 100-g-Sorte nach Wahl) bringt Abwechslung, zum Beispiel mit der Sorte Kokos oder Vanille, um Ihre Madeleines fein zu parfümieren. Sie beginnen gerade mit Ube? Unser Kaufratgeber für Ube-Pulver hilft Ihnen bei der Wahl der richtigen Größe.
Feine Varianten
Wenn das Grundrezept sitzt, dürfen Sie spielen. Tauchen Sie Ihre Ube-Madeleines zur Hälfte in geschmolzene weiße Schokolade für einen cremigen Kontrast. Geben Sie die Schale einer Limette dazu für eine frische Note. Setzen Sie vor dem Backen einen flüssigen Kern aus selbst gemachtem Ube Halaya in die Mitte jeder Mulde — für eine schmelzende Überraschung. Sie können auch einen Teil des Weizenmehls durch gemahlene Mandeln ersetzen, für eine noch saftigere Textur. Wenn Sie diese kleinen violetten Süßigkeiten mögen, machen Sie weiter mit unseren Ube-Cookies oder unserem saftigen Ube-Kuchen, zwei sicheren Werten des Repertoires.
Aufbewahrung und Genuss
Ube-Madeleines sind am Tag des Backens am besten, noch etwas lauwarm. Sie halten sich jedoch 2 bis 3 Tage in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur. Sie können sie auch nach dem Abkühlen einfrieren und einige Minuten im Ofen aufbacken, um ihre Saftigkeit zurückzuholen. Servieren Sie sie mit Tee, Kaffee oder — um im violetten Geist zu bleiben — mit einem selbst gemachten Ube Latte. Alle unsere Ideen finden Sie auf unserer Seite Ube-Rezepte.
Jetzt sind Sie dran
Mit einem guten Pulver und etwas Geduld bei der Ruhezeit gelingen Ube-Madeleines jedem. Das Ergebnis — diese kleinen violetten, saftigen Muscheln mit Vanille-Haselnuss-Aroma — beeindruckt. Für den Start wählen Sie ein hochwertiges Pulver: das Ube-Pulver 200 g von Ubedia, 100 % violette Yamswurzel ohne Zusatzstoffe aus der Sorte Kinampay von den Visayas, ist der ideale Begleiter Ihrer Backwerke. Gutes Gelingen!